Weine aus Chile

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Weinbau in Chile

Im Norden Wüste, im Süden Eis, im Osten die bis 7'000 Meter hohe Mauer der Anden und im Westen der Stille Ozean. Kein Ort für Rebläuse, zu isoliert. Dieser Vorteil erspart den chilenischen Winzern Kosten, weil sie ihre Reben nicht auf amerikanische Unterlagen pfropfen müssen.

Rebbau wurde ab 1550 im Valle Central betrieben – die Siedler brauchten Trost, die Priester Messwein. Erste Sorten waren Muscatel, Torontel, Albilho, Molar und País. Heute produziert Chile vor allem Cabernet Sauvignon und Franc, Merlot, Syrah, Pinot Noir und Carmenère sowie Chardonnay, Sauvignon Blanc, Sémillon, Riesling und Chenin Blanc.

Im 17. Jahrhundert verbot Spanien seiner Kolonie Neupflanzungen zum Schutz eigener Exporte. Die Reaktion war konträr. Ab 1830 arbeitete sich Chile dank französischer Winzer hoch. Nach einem Rückgang während der Diktatur erfolgte ab den 1980er-Jahren ein weiterer Aufschwung.

Eckdaten

Rebfläche: 205’000 Hektaren

Produktionsmenge: 12’900’000 Hektoliter

Regionen

Maipo Valley

Im Weinbaugebiet Pacific Maipo profitieren die Trauben vom Einfluss des Pazifischen Ozeans, der Feuchtigkeit und Temperatur regelt.

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