Kork-Recycling

Die Korkeiche ist hauptsächlich im mediterranen Portugal, Spanien und Nordafrika heimisch. Dank der hervorragenden Eigenschaften ihrer Rinde sind die Bäume bestens an die klimatischen Eigenheiten dieser Gegenden angepasst, sie macht sie sogar gegen Waldbrände resistent. Zudem sind die Eichenhaine äusserst wertvolle Lebensräume für eine immense Vielfalt an Flora und Fauna.

Kork ist aber nicht nur dieser Eichenart eigen, er kommt in gleicher Funktion auch bei vielen anderen Laubbäumen vor. Im funktionstüchtigen Zustand sind die Zellen des Korkgewebes tot, frei von Wasser und mit Luft gefüllt. Dank einer wachsähnlichen Substanz (Suberin) sind die Wänder der Zellen so imprägniert, dass sie für Flüssigkeit undurchlässig sind und das Gewebe auch nicht benetzt werden kann. Kork kann sich deshalb niemals wie ein Schwamm vollsaugen.

In der Schweiz werden pro Jahr rund 150 Millionen Korken verwendet, die ein Gesamtgewicht von rund 400 Tonnen auf die Waage bringen. Es ist unbestritten, dass dieses Naturprodukt für die einmalige Nutzung als Flaschenverschluss viel zu wertvoll ist. Helfen Sie deshalb mit, diesen absolut unbedenklichen Werkstoff einer neuen Verwendung zuzuführen: Aus alten Zapfen wird Korkschrot hergestellt, der im ökologischen Bau eingesetzt werden kann. Diverse Behindertenwerkstätten in der Schweiz machen dies möglich.

Sammeln Sie Ihre gebrauchten Weinkorken (Naturkorken aus einem Stück und Presskorken aus Korkschrot) und bringen Sie sie uns oder einer der vielen Sammelstellen vorbei. 

Eine Liste der Korksammelstellen finden Sie hier

Den Bericht von SRF1/Espresso finden Sie hier

Quelle: E. & H. Schlittler AG, Näfels | www.fachhaus.ch | www.rehaloewen.ch | korken.ch

Korkrecycling in der Schweiz