Weinregion Méntrida

Méntrida

Das Weinanbaugebiet Méntrida ist mit seinen etwa 8000 Hektar Anbaufläche zwar eines der kleineren Gebiete, versetzt Garnacha-Fans aber regelmässig in Verzückung. Südwestlich von Madrid in der Nähe der schönen Stadt Toledo erstreckt sich das Gebiet mit seinem kontinentalen Klima über den flachen Süden mit den Nebenflüssen des Tejo bis zu den Schluchten und kleinen Tälern. Lange und heisse Sommer wechseln sich in Méntrida mit kalten Wintern ab und bieten somit ideale Bedingungen für den Anbau von Garnacha- und Tempranillo-Trauben. Der Boden der Region ist leicht an der sandig-rötlichen Färbung zu erkennen und besteht vor allem aus Lehm und Kalkstein mit wenig organischer Substanz.

Die roten Weine der Méntrida gelten als unkompliziert und erfreuen sich vor allem in der nahegelegenen Hauptstadt Madrid grosser Beliebtheit. Neben den Garnacha-Trauben werden auch einige französische Sorten wie Petit Verdot, Cabernet Sauvignon und Syrah zum Keltern echter Qualitätsweine verwendet.

Eckdaten

Land: Spanien

Rebfläche: 8’000 Hektaren

Produktionsmenge: 31’071 Hektoliter

Produzenten

Daniel Gómez Jiménez-Landi

Garnacha-Tintos mit bestechender Eleganz.

Traubensorten

Albillo

Albillo Real, auch Abuela genannt, ist eine sehr alte weisse Rebsorte, die in verschiedenen Regionen Zentralspaniens auf rund 3000 Hektar Rebfläche angebaut wird. Die Rebsorte ist ertragsstark und liefert säurearme Weine mit hohem Alkoholgehalt.

Grenache

Die alte Rebsorte Grenache ist in Aragón (Spanien) unter dem Namen Garnacha bekannt und wird dort in mehrere Mutationen gegliedert: Garnacha Blanca, Garnacha Roja, Garnacha Peluda.

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