Weinregion Piemont

Piemont

Westlich von Mailand zieht sich das Piemont bis an die Grenze zu Frankreich hin, im Norden begrenzt vom Aostatal und von der Schweiz, im Süden von Ligurien. Zwei Städte positionieren zwei charakteristische Weingebiete mit jeweils einer Leitsorte: Asti im Osten steht für Barbera, Alba im Westen für Nebbiolo. Barbera gilt als Prolet, Nebbiolo (vor allem aus den Langhe) als Fürst. Längst ist klar, dass man die eine nicht unter- und die andere nicht überschätzen sollte. Barbera hat aufgeholt, während Nebbiolo nicht überall himmlische Gewächse garantiert. Nebbiolo wird auch im Veltlin (an der Grenze zum Puschlav) angebaut.

Das Piemont ist eine alte Weinregion. Der Römer Plinius hat Pollenzo, am Tanaro nordwestlich des Barolo-Gebiets gelegen, als Quelle hervorragenden Weines genannt. Doch erst im 19. Jahrhundert begann Nebbiolo Format zu entwickeln. Mehr als 100 Jahre länger musste Barbera warten. Die rote Sorte Dolcetto gibt leichtere Weine, Arneis in der Gegend von Roero erfrischende Weissweine und der Moscato d’Asti muntere Schäumer.

Eckdaten

Land: Italien

Rebfläche: 62000 Hektaren

Produktionsmenge: 3000000 Hektoliter

Produzenten

Borgogno

Eine lange Tradition mit einer umfangreichen Kollektion älterer Jahrgänge.

Cascina Castlèt

1979 wurde der Spitzen-Barbera, der Passum, erstmals gekeltert. Er gilt als Vorreiter des modernen Barbera-Stils.

Caudrina Romano Dogliotti

Der Ursprung von Moscato D'Asti

Cleto Chiarli

Erlesene Trauben für exquisiten Lambrusco

Pico Maccario

Rosen im Rebberg

Zonin

Weinbauern in Gambellara seit 1821

Traubensorten

Cabernet Sauvignon

Chardonnay

Dolcetto

Grasparossa

Nebbiolo

Sauvignon Blanc

;